Sulingen (hb). Einen mitreißenden Theaterabend bot der Kulturverein Sulingen den zahlreichen Zuschauern am Sonntag, dem 28. Februar, mit der Aufführung der Komödie „Taxi, Taxi“ durch das „Theater für Niedersachsen“. Im Mittelpunkt des Stücks von Ray Cooney steht der Londoner Taxifahrer John Smith, der ein anstrengendes Doppelleben führt.
Dank eines minutiös ausgearbeiteten Zeitplans gelingt es ihm, mit gleich zwei Frauen in benachbarten Stadtteilen jeweils eine glückliche Ehe zu führen. Damit droht es nun aber vorbei zu sein, denn wegen einer Kopfverletzung muss er eine Nacht im Krankenhaus verbringen, während seine beiden Ehefrauen ihn bei ihrem örtlichen Polizeirevier als vermisst melden. Nun muss er nicht nur der Polizei erklären, warum es zwei John Smiths mit unterschiedlichen Wohnorten gibt, sondern auch verhindern, dass die beiden besorgten Gattinnen voneinander erfahren. Zur Unterstützung spannt er seinen Freund Stanley ein, doch dessen Hilfe verschlimmert die Lage noch. Jede Ausrede zur Lösung einer Zwickmühle führt geradewegs in die nächste, noch größere Zwickmühle, und schließlich scheint die Katastrophe unausweichlich, als sich die beiden Ehefrauen begegnen. Das Ensemble des „Theaters für Niedersachsen“ präsentierte dem Publikum eine rasante Aufführung voller Irrungen und Wirrungen, bei der es kaum Momente der Entspannung gab. Die Darsteller, allen voran Jens Koch als Stanley, fesselten mit ihrer Leistung die Zuschauer, aus deren Reihen bereits in der Pause ein begeistertes „Das Stück ist voll geil“ zu hören war.
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