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„Mensch und Umwelt“

Posterausstellung im Twistringer Rathaus eröffnet

Twistringen (ts). „Ein tolles, gut ausgearbeitetes Projekt mit wichtigen Themen, die uns auch hier im Rathaus sehr beschäftigen“, erklärte Bürgermeister Karl Meyer, am Donnerstag, dem 9. Februar, als er die Posterausstellung der Schüler und Schülerinnen des Hildegard von Bingen Gymnasiums offiziell eröffnete. In Zusammenarbeit mit der Stadt Twistringen, der örtlichen Agendagruppe, allen voran Ulrike Ehlers, sowie dem Lehrer Dr. Andreas Husicka hatte sich der 12. Jahrgang der Schule im Rahmen des Seminarfachs „Mensch und Umwelt – Projektbearbeitung mit Geoinformationssystemen“ zu zehn unterschiedlichen Themen einiges einfallen lassen. Das äußerst ansprechende Ergebnis kann nun, noch bis zum 1. März, im Twistringer Rathaus von allen interessierten Besuchern besichtigt werden. Neben Bürgermeister Meyer nahmen auch Gleichstellungsbeauftragte Heike Harms und Stadträtin Birgit Klingbeil an der kleinen Präsentation der Plakate teil und zeigten sich beeindruckt über die Kreativität und das Engagement der Jugendlichen. Diese gaben aufschlussreiche Erklärungen zu ihren Arbeiten ab, welche folgende Themen beinhalteten:
Verminderung der verkehrsbedingten Schadstoff- und Lärmemissionen durch gezielte Ampelschaltung in Twistringen; Willkommen Wolf - Besteht eine Chance auf Wiederansiedlung? Direktvermarkter im Raum Twistringen; Vorkommen des Laubfrosches im Landkreis Diepholz; Windenergienutzung in Twistringen; Schützenswürdige Einzelbäume in Twistringen; Schlatts im Raum Twistringen im Jahr 1950 und 2007; Veränderungen der Ackerflächen als Spiegel des Strukturwandels in der Landwirtschaft; die aktuelle und potentielle Solarenergienutzung in Twistringen; Schulhofgestaltung am Gymnasium Twistringen.
Meyer brachte seine Begeisterung über diese rundherum gelungenen Arbeiten schließlich dadurch zum Ausdruck, dass er den Schülern und Schülerinnen anbot bei einem, in Planung befindlichen, Projekt der Stadt mitzuarbeiten. Hierbei handle es sich um die Einführung eines Bürgerbusses, der für mehr Mobilität unter den Bürgern sorgen solle und sich in einigen benachbarten Orten bereits größter Beliebtheit erfreue. Dr. Husicka nahm diese Einladung gern an, erklärte allerdings, dass der anwesende Jahrgang bald die Schule verlassen werde, man aber sicherlich zahlreiche Interessenten in einer anderen Stufe finden könne.

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