Schützenball im Dorfgemeinschaftshaus
Abbenhausen und Twistringen feiern gemeinsam
Twistringen-Abbenhausen (wb). Es war ein Versuchsballon – und er ist prächtig in die Höhe gestiegen. Die Vorstände der Schützenvereine Twistringen um André Meyer und Abbenhausen um Jörg Henkel hatten sich zusammengesetzt, um einen gemeinsamen Schützenball voranzutreiben. In Zeiten sinkender Teilnehmerzahlen sahen die Vorsitzenden in diesem Vorhaben die Möglichkeit, wieder frischen Wind in die Veranstaltung zu bringen.
Ein für alle passender Termin wurde schnell gefunden, und so war das schön geschmückte Dorfgemeinschaftshaus in Abbenhausen am Samstag, dem 21. Januar erster Austragungsort. Der Ball begann mit dem Einzug der Königspaare. Abbenhausen wurde von Andreas und Bärbel Schütte vertreten, während sich für Twistringen Thomas Heuermann und Daniela Seidel präsentierten. In wohltuend kurzen Ansprachen spielten sich die Vorsitzenden André Meyer und Jörg Seidel gegenseitig die Bälle zu und wiesen auch auf eine Neuerung hin. Mit Hilfe eines hiesigen Unternehmens wurde ein Bus-Shuttle-Service eingerichtet, der bis 3.00 Uhr in der Früh die des Feierns müden gegen einen geringen Obulus nach Twistringen bringen würde. Danach übernahm der Spielmannszug Abbenhausen unter der Stabführung von Ludwig Lameyer das Handeln mit dem kultigen Lied von den „Tippelbrüdern”, das abwechselnd instrumental gespielt oder vom ganzen Saal mitgesungen wurde. Die Twistringer Spielleute unter Tambourmajor Torben Martens wünschten die „Hände zum Himmel” und wurden unterstützt von ihren farbenprächtigen Majoretten, deren Auftritt das Publikum zu begeistern wusste. Nach den Ehrentänzen der Majestätenpaare beider Vereine und ihrer Gefolge wünschte Kommandeur August Brunkhorst den Anwesenden einen schönen Abend und übergab die Verantwortung weiter an „DJ Franky” (Heuermann). Dieser hatte schon in den vergangenen Jahren beim Schützenball in Abbenhausen für die Musik gesorgt und es bereitete ihm bei der einsetzenden prächtigen Stimmung keine Probleme, die Tanzfläche beim „Sternenhimmel” zu füllen.