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Zukunftsplanung des katholischen Friedhofs

Twistringer Kirchenvorstand lehnte diverse Alternativen ab

Twistringen (ts). Monsignore Reinhard Molitor begrüßte, am Freitag, dem 17. Februar, die rund 150 Anwesenden, welche sich auf dem Saal des Twistringer Hotels „Zur Börse“ eingefunden hatten und eröffnete damit die öffentliche Sitzung des Kirchenvorstandes der St.-Anna-Gemeinde. Unter den Zuhörern befand sich auch eine rund 35-köpfige Delegation empörter Bürger die mit Transparenten gegen die Fällung der Friedhofslinden demonstrierten. Dieses war, im Rahmen der Zukunftsplanung des Friedhofes, dann auch das Thema der Versammlung. Markus Tegeler, Vorsitzender des Friedhofsausschusses, betonte in seinen Ausführungen deutlich, dass die 16 Linden aus Gründen der Gefahrenabwehr und fehlender Bestattungsfläche gefällt werden müssten. Um die Existenz des Innenstadtfriedhofs auch in der Zukunft gewährleisten zu können gäbe es keine akzeptablen Alternativen, erklärte er zudem. So wurde der Vorschlag der Twistringer Agenda-Gruppe die Entscheidung bis zum Herbst zurückzustellen und in dieser Zeit nach weiteren Auswegen zu suchen ebenso abgewiesen, wie der Kompromiss des Kreisnaturschutzbeauftragten Martin Lütjen doch wenigstens zwei der 150 Jahre alten Bäume als Denkmal stehen zu lassen. Da war es wohl kaum verwunderlich, dass sich die Gemüter der Gegner und Befürworter in teilweise recht hitzigen Diskussionen entluden und für temperamentvolle Wortgefechte sorgten. Letztlich mussten sich die engagierten Bürger allerdings dem Beschluss des Kirchenvorstandes, welcher die Fällung aller 16 Linden anordnete, beugen. Man werde zeitnah für jeden gefällten Baum zwei neue anpflanzen, um den Bestand auch weiterhin zu sichern, versicherte Kirchenrendant Hubert Brunkhorst, was die empörten und niedergeschlagenen Gegner aber in keinster Weise versöhnen konnte.

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