Gelungene Kombination

„Barnstorfer Gartentage”, Frühlingsmarkt & Verkaufsoffener Sonntag lockte viele Besucher

Barnstorf (wb). Das Experiment, unter der Bezeichnung „Barnstorfer Frühlingserwachen” die bisher eigenständigen Veranstaltungen „Barnstorfer Gartentage”, Frühlingsmarkt und Verkaufsoffener Sonntag am Wochenende vom 13. bis 15. April gemeinsam durchzuführen und zu bewerben, darf in einer ersten Betrachtung als gelungen angesehen werden. War der Besuch am Freitag noch verhalten, so zogen am Samstag bei frühlingshaften Temperaturen die Besucherzahlen schon stetig an, um am Sonntag einen absoluten Höhepunkt zu erreichen. Tausende von Besuchern, darunter viele Familien mit Kindern, fanden sich im Hunteflecken ein, um ab 11.00 Uhr die Gartentage im BUEZ zu besuchen oder mit Hilfe der ausgezeichneten Beschilderung dem Frühlingsmarkt einen Besuch abzustatten. Obwohl Marktmeister Horst Herter von einigen Schaustellern versetzt wurde, kam auf dem neu disponierten Gelände ein ansehnlicher Vergnügungsmarkt zustande, wo der „Fliegende Teppich” und der Autoscooter sowie einige Kinderkarussells zum Mitfahren einluden. Viele Buden boten etwas zum Mitspielen und Mitmachen an und auch kulinarisch war alles vorhanden, wobei die Zelte wegen des kalten Windes besonders gern aufgesucht wurden. Verbunden mit dem Frühlingsmarkt war am Samstag und Sonntag eine Autoschau von sechs regionalen Anbietern aus Barnstorf, Drebber und Sulingen, die an unterschiedlichen Standorten in Brink-, Bahnhof- und Kampstraße eine Palette ihrer Neuwagen und Gebrauchten präsentierten. Die Schwerpunkte waren unterschiedlich gesetzt, aber ob Limousine, Geländewagen oder Cabriolet, jeder Anbieter trug den gestiegenen Spritpreisen Rechnung mit einem Sparmodell oder einer neuen Antriebsvariante.Traditionell zusammen mit dem Frühlingsmarkt präsentierte sich der „Verkaufsoffene Sonntag”. Fast alle Geschäfte nutzten die Möglichkeit, neue Waren in den Blickpunkt zu stellen, mit Rabattaktionen den Kunden einen Vorteil zu gewähren oder einfach nur zu einem unbeschwerten Shopping einzuladen. Das Angebot wurde ausgiebig angenommen und teilweise bildeten sich lange Schlangen vor den Kassen. Die Kinder konnten derweil in Hüpfburgen herumtollen und auch eine andere neue Idee der Fördergemeinschaft sorgte für Impulse. Aus Holland waren die „Hengeler Weend Blaozers” verpflichtet worden, die mit ihrer fröhlichen Musik gute Laune machten und bei ihrem Zug durch die Straßen für manchen Auflauf sorgten. Das kam besonders in der Kampstraße zum Tragen, da sich dort ein umfangreicher Flohmarkt angesiedelt hatte. Begünstigt durch den Verzicht auf eine Standgebühr, hatten sich viele Anbieter bei Dieter Brandt gemeldet, der die Trödelmeile für die Fördergemeinschaft organisiert hatte und ein positives Fazit zog. Fast ausschließlich private Aussteller, darunter viele Kinder, boten ihre „Schätzchen” an und hatten auch Umsätze zu vermelden.Begünstigt wurden die Veranstaltungen im Ortskern auch durch den ständigen Pendelverkehr mit der Jan-Spieker-Bahn, die vom Raiffeisen-Markt und dem BUEZ-Gelände vollbesetzt Besucher brachte, so dass Fahrer Friedhelm Holtmann am Samstagabend sogar eine Sonderschicht einlegen musste. 

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